EatSmarter Interview im hohen Norden

Aktualisiert: 29. Juli 2020

Einen Tag im hohen Norden beim EatSmarter-Magazin

Vielen Dank für dieses tolle Interview !


Der Begriff und das Getränk Tee ist in aller Munde, doch leider (vielleicht auch ein Vorteil, denn so bleibt es im Gespräch) gibt es immer wieder Mythen und Bräuche, die die Teekultur prägen.


Schon 2737v.Chr. saß Kaiser Shennong unter einem Teebaum, als ihm ein Teeblatt in seine Tasse mit heißem Wasser fiel und er so begeistert war.

Das erste Teebuch wurde ca.760 n.Chr. verfasst und hat bis heeute eine große Bedeutung..

Das Weihnachtfest ist vorbei und die Zeit vergeht wieder wie im Flug..


Eine Riesenehre wurde mir zu Teil und ich durfte das "EatSmarter-Magazin" in Hamburg besuchen und mit einem hervorragenden Interview meinen Teil zur Dezember-Ausgabe dazu geben.


Wenn Ihr Euch das Magazin noch nie angeschaut habt, wird es Zeit, deshalb hier der Link zur Website:

https://eatsmarter.de/


Gespickt mit zwölf sehr informativen und interessanten Fragen ging es auf eine spannende Tea Master Tee-Reise, die Ihr in der Dezember Ausgabe/Special Teil zum Thema Tee lesen könnt.

http://eatsmarter.de

In einem solch renommierten Magazin die fachliche Expertise geben zu dürfen, bedeutet mir als Tea Master sehr viel.


Doch Tea Master werden meist in eine Schublade gesteckt und mit Tee-Mythen konfrontiert.

Das sympathische an den EatSmarter-Fragen, in dem es um Grüntee,Schwarztee, Herstellung der Grünteetrend, Teetrends im Allgemeinen und Lagerung ging, war, dass diese offen gestaltet wurden.


Bei solch einem offenen Interview hat man als Tea Master dann natürlich Handlungsspielraum in Bezug auf die Kreativität der Antworten.






Wie Ihr in den bisherigen Blogbeirägen lesen konntet, ist bei mir die Leidenschaft für Grüntees sehr ausgeprägt, doch auch der Tee im Norden schmeckt vorzüglich.


Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht, warum der Tee im Norden nicht vorzüglich schmecken sollte?

Es hat sich im Laufe der Zeit, auch geschmacklich bedingt, eingebürgert, dass im Norden vergleichsweise mehr Schwarz- als Grüntee getrunken wird.

Eine der bekanntesten Schwarzteemischungen des Nordens ist die Ostfriesenmischung,die ich in diesem Blogbeitrag kurz erläutern und erwähnen möchte.


Der Ostfriesentee ist eine spezielle Schwarzteemischung aus bis zu sechs bis sieben Schwarztees, primär aber aus schwarzem Assam-Tee.

Das Assam Gebiet liegt am Rande es Fluss Brahmaputra in Indien und der Tee wird auf 300-800m Höhe angebaut.




Auf dem oberen Foto ein sehr schwacher Assam Tee, der aber aufgrund der passenden Lichtverhältnis einen stürmigen Eindruck vermittelt, der dem Ostfriesentee gelegen kommt, denn zu früheren Zeiten, tranken die ostfriesischen Seefahrer sehr viel Tee, um sich von innen zu wärmen.


Eine sehr malzige, intensive Note, die die Ostfriesen mit Kluntje und Wulkje (Kandis und flüssiger Sahne) genießen, um den Tee weicher zu machen.


Eine weitere Möglichkeit der Kombination des Assam ist Fisch, denn eine gewisse rauchige, kräftige Note wird auch im Tee widergespiegelt.


Eine ebenfalls großartige Option ist der Lapsang Souchong, ein mit Raucharoma versetzter chinesischer Schwarztee, den man auch hervorragend zur kalten Jahreszeit trinken kann..


Aber Ihr könnt Euch sicher sein, dass im neuen Jahr einige tolle, spannende Tees vorgestellt werden, die Ihr vielleicht so noch nicht kanntet...



Zum Abschluss ein Tea Master Tipp:

Einer alten Legende zufolge, darf man die Ostfriesenmischung mit Kluntje und Wulkje nicht umrühren und nur am Tassenrand entlang ziehen, denn sonst erleidet der Mann Schiffsbruch.



Viele Projekte stehen an, die es kaum erwarten können, gepostet zu werden.

Insofern Ihr Anregungen, Wünsche und Ideen für das neue Jahr habt, immer heraus damit !


Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/leroy.henze_official/

oder schickt mir eine Mail an info@leroyhenze.com und freut Euch weiterhin auf Projekte.

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

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