Gesunde Schokomousse im Food Pairing


Servus Freunde, ich grüße Euch ,

schön, dass ihr wieder dabei seid.

Falls Du Dir die letzte Podcastfolge noch nicht angehört hast, höre gerne nochmal rein:

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Der heutige Motivationsimpuls ist ein ganz besonderer und toller Spruch, denn eigentlich lebst du zwei Mal: ein Mal in der Realität und ein Mal in Gedanken/Erinnerungen. Wie meine ich das? Für viele ist es immer noch schwer zu verstehen, dass sie tagtäglich Spuren und Eindrücke hinterlassen, sie setzen Abdrücke, die auch bei anderen Menschen Spuren hinterlassen.

Wenn Du aufgrund einer Handlung einen bleibenden Eindruck hinterlässt, lebst du immer nochmal in Gedanken, aber auch, wenn du irgendwann nicht mehr präsent bist, lebst du in Erinnerungen….

Sich dessen bewusst zu werden, verändert oft das Handeln.



Komme ich nun zum heutigen Blogbeitrag, der im Food Pairing Bereich natürlich sehr gerne gesehen wird, aber auch unter den Kreativen, die Rezepte gerne lesen und nachkochen.

Wie kam ich denn zu diesem Beitrag?

Das war mehr oder weniger zufällig, denn das Kochen und Backen mit wichtigen Menschen ist immer schön und beim Kreativsein entstand dieses „Dessert“.


Das Dessert an sich ist, wie Du sicherlich schon ahnst, kein komplett süßes Dessert mit Zucker vollgepumpt, sondern besteht aus nur 3(!) Zutaten.

Ja du hast richtig gelesen, drei Zutaten.

Aus Datteln, entöltem und zuckerfreiem Kakaopulver und Kokosmilch.

Folgendes ist nun zu tun:

50g Datteln

1 kleine Dose Kokosmilch (nicht flüssig)

2 Teelöffel Kakopulver zusammen in den Mixer geben und solange mixen, bis sich eine flüssige bräunliche Masse bildet.



Diese wird dann für einige Zeit in den Kühlschrank gestellt und wie aus Zauberhand entsteht eine sehr fluffige Schokomousse.

Bei der genauen Zeit könnt ihr natürlich etwas spielen, denn je fluffiger und fester es sein soll, desto länger bleibt es im Kühlschrank.

Ich habe es zunächst mit einer Stunde versucht und da war es noch etwas flüssig.

Ein weiteres Mal, wie auf dem Bild zu sehen, war es über Nacht und dann entsteht eine traumhaft schöne Mousse-Decke…



Bevor es darum geht, womit ich dieses Dessert verbinden kann, möchte ich noch auf einzelne Aspekte schauen:

Datteln wachsen als Früchte an der Dattelpalme und haben ihre Ursprünge im Persischen Golf.

Klassisch ist es so, dass sich die Nährwerte von Datteln können tatsächlich sehen lassen können, auch wenn diese einen hohen Zuckergehalt aufweisen, der aber natürlich ist.

Aufgrund dessen sind sie ein perfekter Energielieferant. Der Kaloriengehalt bei getrockneten Datteln ist jedoch etwas höher als bei frischem Obst, aber die Frucht steckt voller wichtiger Vitamine und Mineralien.

Datteln sind ebenso reich an Antioxidantien.



Diese können, wie Du sicherlich weißt, positiv zur Gesundheit beitragen.

Um noch einmal auf den Zuckergehalt zu kommen, ist es so, dass Datteln einen hohen Zuckeranteil aus Glukose und Fruktose enthalten, aber im Gegensatz zu isoliertem Zucker, der in Süßigkeiten zu finden, in der Regel nicht dick machen.

Was kann ich mit diesem Dessert nun kombinieren?

Hierbei möchte ich gerne zwei Punkte erwähnen:

Zum einen kann das Dessert mit Matcha, dem „Wunder-Grüntee-Pulver“ verbunden werden.


Sowohl in Form, dass man ihn in einer Chawan zum Dessert dazu genießt oder auch gerne als Pulver selbst auf die Schokomousse on top dazu…

Um den Zusammenhang dazu zu verstehen, ist es wichtig, auf die Bitterschokolade selbst zu schauen, denn diese schmeckt selbst leicht bitter und ist dunkler und zumeist weniger süß als Milchschokolade und wird, im Gegenteil zu einer Milchschokolade, in der Regel ohne Milch oder seltener mit nur geringem Milchanteil hergestellt.

Hierbei ist der Kakaoanteil deutlich höher als bei anderen Sorten und somit in der Regel auch der Fettanteil.



Man kann sich hierbei merken, je höher der Kakaoanteil der Bitterschokolade, desto herber und weniger süß ist der Geschmack.

Matcha im Allgemeinen hat natürlich auch einen herben Geschmack und bietet diese Bitternuance, jedoch ist es so, dass sich beide Aromen super verbinden und der ganzen gustatorischen Performance sehr viel geben

Des Weiteren kann man zu dieser Schokomousse natürlich auch immer nussige Tees anbieten, sowohl kräftigere, als auch schwächere.

Schoko und Nuss verträgt sich immer hervorragend, denn oftmals ist sogar Nuss in der Schokolade verarbeitet, aber bei einer etwas herberen Kakaonote muss das schon ausbalanciert sein, hierbei geben die Datteln natürlich die Süße..

Hierzu kann man auch einen Soba-Cha empfehlen, der auch als Buchweizentee bekannt ist, und sowohl kalt, aber auch warm getrunken werden kann…

Buchweizentee aus geröstetem schwarzem Buchweizen mit angenehmen Röstaromen ist eine tolle Begleitung für ein solches Dessert.


Ich persönlich würde ihn etwas kräftiger aufbrühen, sodass er nicht untergeht im kräftigen Geschmack des Schokomousse, aber um der Gesamtaromatik einen besonderen Touch zu geben, ist dies allemal ein Highlight.

Im Allgemeinen ist es natürlich Eure Entscheidung, welcher Tee auf die Liste kommt, aber mit diesen beiden Vorschlägen fahrt ihr bereits sehr harmonisch und genau das ist, was wir möchten.



Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/strateege_leroyhenze

oder schickt mir eine Mail an info@leroyhenze.com und freut Euch weiterhin auf Projekte.

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

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