Grüner Tee & Trisomie 21

Servus liebe Freunde,


vielen Dank für das erneute Vorbeischauen und Interesse zeigen, das weiß ich wirklich sehr zu schätzen.

Falls Ihr Euch die letzte Podcastfolge noch nicht angehört habt, hört gerne nochmal rein:

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Der heutige Motivationsimpuls ist die Frage, was für Dich/Euch Vorfreude ist? Denk einfach mal darüber nach, wie sich dies zeigt und warum man sich auf etwas tierisch freuen kann. Eine Frage, über die man sich oft zu wenig Gedanken macht, beziehungsweise den Augenblick selten genießt..

Das Thema in diesem Beitrag ist zunächst sehr weit weg vom Thema Tee, aber zum Ende hin bringe ich beide Subthemen zusammen, bleibt gespannt!


Das Down-Syndrom ist ein sehr bekanntes Bild, welche viele bereits im Kopf haben, sich aber oftmals nicht viel darunter vorstellen können, inwiefern dies zustande kommt.

Es ist eine angeboren Kombination einer geistigen Behinderung und körperlicher Fehlbildung, denn die Ursache liegt in einem Fehler an den Erbanlagen des betroffenen Menschen.

Das bekannte Chromosom 21, was soviel wie Bestandteile von Zellen sind, auf denen Erbinformationen gespeichert sind oder Teile davon dreifach statt doppelt vorhanden sind. Genau deshalb wird diese Störung Trisomie 21 genannt.



Solche Verdreifachungen von Chromosomen können aber eigentlich nur dann entstehen, wenn die Zellteilung so verläuft, dass statt eines Chromosoms zwei Chromosomen der gleichen Nummer in die Keimzelle gelangen. Die befruchtete Eizelle weist dann (da ja noch ein Chromosom hinzugekommen ist) insgesamt drei Chromosomen auf: Nach Adam Riese dann eins von Mutter und Vater und eins von entweder Mutter oder Vater.


Es gibt vier verschiedene Formen der Trisomie 21; die freie Trisomie 21, die Translokations-Trisomie 21, die Mosaik-Trisomie 21 und die partielle Trisomie 21: Im Folgenden werden diese vier kurz beschrieben:

Ungefähr 95 Prozent der Menschen mit Down-Syndrom haben diesen Typus, bei dem in allen Körperzellen das Chromosom 21 komplett dreifach vorhanden ist. Normalerweise enthalten die Körperzellen des Menschen 23 Chromosomen, die doppelt vorliegen, also insgesamt 46 Chromosomen. Auf ihnen ist das gesamte Erbgut verschlüsselt.

Die nächste Form ist die Translokations-Trisomie 21, die drei bis vier Prozent der Menschen mit Down-Syndrom haben. Bei diesem ist das Chromosom 21 komplett dreifach vorhanden eines hat sich jedoch an ein anderes Chromosom angelagert. Oft ist es eines der Nummern 13, 14, 15 oder 22, selten auch an eines mit der Nummer 21.

Als interessanter Fakt ist es so, dass eine Chromosomenverschiebung, oder Überlagerung in der Medizin Translokation genannt wird.



Nun geht es um die Mosaik-Trisomie 21 bei der nicht in allen Körperzellen das Chromosom 21 dreifach vorhanden ist, sondern gleichzeitig eine Zelllinie mit dem üblichen Chromosomensatz existiert. Das parallele Vorliegen mehrerer Zelllinien wird in der Genetik als Mosaik bezeichnet. Es kann tatsächlich sein, dass ausschließlich Proben mit einem trisomen Chromosomensatz untersucht werden, weshalb dann oftmals auf freie Trisomie 21 entschieden wird, obwohl es sich um eine Mosaik-Diagnose handelt.

Zu guter Letzt gibt es die partielle Trisomie 21, die äußerst selten ist, bei der weltweit nur wenige hundert Fälle bekannt sind. Bei Menschen mit partieller Trisomie 21 liegen die Chromosomen 21 zwar wie üblich zweifach in allen Körperzellen vor, allerdings ist ein Teil eines der beiden Chromosomen 21 verdoppelt.


Im Allgemeinen kann man sagen, dass in Deutschland etwa 30.000 bis 50.000 Menschen mit Trisomie 21 leben, wobei es wichtig wäre zu klären, woher dieser Begriff eigentlich stammt?

Der britische Arzt John L. H. Langdon-Down berichtete 1866 als Erster von dem Syndrom, weshalb er dies nach sich benannte.

Folglich führt das Down Syndrom tatsächlich zu reduzierten kognitiven Fähigkeiten und anderen gesundheitlichen Problemen. Um dies noch einmal zu unterstreichen wurden verschiedenste Studien durchgeführt, die diese These belegten.

Abschließend wird das Thema Tee, wie Ihr es beim StraTEEgen gewohnt seid, natürlich mit eingebaut und genau deshalb wird hier eine kleine Studie vorgestellt, bei der insgesamt 84 junge Erwachsene (16 bis 34 Jahre) mit Down-Syndrom teilnahmen. Die eine Gruppe bekam täglich einen Extrakt aus grünem Tee, also nicht fermentiertem Tee, der das Flavonoid Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) enthielt.



Dieses EGCG ist ein sekundärer Pflanzenstoff, als ein Mikronährstoff, dem durchaus positive gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden. Die Dosis lag im Bereich um die 9 mg/kg Körpergewicht. Die zweite Gruppe erhielt ein Placebo. Beide Gruppen erhielten über ein Jahr lang regelmäßig ein kognitives Training. Nach 12 Monaten gab es in den meisten Kategorien keine großen Unterschiede, doch in einigen Fähigkeiten schnitt die Grüntee-Gruppe besser ab:

In einigen Bereichen beim visuellen Erinnern bestimmter Muster, aber auch bei der Anpassungsfähigkeit und der Verhaltenskontrolle. Interessanterweise hielt diese positive Wirkung auch noch sechs Monate nach Ende der Test-Phase an.


Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen https://www.instagram.com/strateege_leroy.henze

oder schickt mir eine Mail an info@leroyhenze.com und freut Euch weiterhin auf Projekte

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

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