Koffein oder Teein ?

Servus liebe Teefreunde,

vielen Dank und sehr schön, dass Du wieder dabei bist.

Falls Ihr Euch die letzte Podcastfolge noch nicht angehört habt, hört gerne nochmal rein:

https://open.spotify.com/show/3i5x3kMJx0nOGqeeJ8DVr9


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Im heutigen weekly Motivationsimpuls geht es um eine sehr spannende Thematik, denn alles was von Wert ist setzt manchmal voraus, dass wir kurzfristig irgendeine Form des Schmerzens hinnehmen, um langfristig Freude zu gewinnen.

Natürlich ist das immer eine Frage der Schmerzen und man sollte sich auch immer fragen, warum man diese Sache, die einen bestimmten Wert hat, haben möchte…

Dieser Bericht ist leider aufgrund der erneuten Corona-Lockdown-Light Nummer etwas theoretischer, aber ich denke das haltet Ihr aus.

Im Allgemeinen geht es um den Oberbegriff Koffein, bei dem viele denken: Ja das ist aber dann Teein beim Tee, oder?

Ja an sich schon, aber ob man Teein oder Koffein sagt ist mehr oder weniger egal, denn die chemische Zusammensetzung ist die gleiche.




Koffein an sich ist Alkaloid aus der Gruppe der Xanthine, das eine stimulierende Wirkung hat und in Getränken wie Kaffee, Tee, oder auch Cola und Energy Drinks vorhanden ist.

Eine Tasse Kaffee (150 ml aus 4 g Kaffeebohnen) enthält etwa 40–120 mg.

Eine Tasse Espresso (30 ml) etwa 40 mg Coffein.

Eine Tasse Schwarztee und Grüntee kann je nach Zubereitungsart bis zu 50 mg enthalten, im Normalfall enthält eine Tasse Tee aus 1 g Teeblättern 20–40 mg.

In 100 g trockenen Teeblättern ist mehr Koffein enthalten als in der gleichen Menge gerösteter Kaffeebohnen.



Vielleicht fragst Du dich jetzt, was man im Allgemeinen unter einer stimulierenden Wirkung oder einem Stimulans versteht.

Dies eine Substanz mit anregender Wirkung auf die Psyche, diese soll prinzipiell die Konzentration steigern und Müdigkeitserscheinungen beseitigen.

Klassisch wird hierbei aber zwischen einer anregenden und erregenden Wirkung gesprochen, wobei die Dosis hierbei eine große Rolle spielt.


Bei niedriger Dosierung tritt fast ausschließlich die zentral anregende Wirkung des Coffeins hervor, es werden also vor allem psychische Grundfunktionen wie Antrieb und Stimmung beeinflusst. Durch eine höhere Dosis kommt es auch zu einer Anregung von Atemzentrum und Kreislauf.


Koffein im Tee ist hierbei das bekannteste Alkaloid und ist wie oben schon angeschnitten im Vergleich zum Kaffee-Koffein gleich, nur die Wirkung ist etwas differenziert.

Die Entdeckungsgeschichte dazu ist sehr interessant, denn laut Überlieferung soll dem deutschen Dichter Goethe zu verdanken sein, dass wir Koffein kennen, denn dieser wollte wissen, welcher Wirkstoff im Kaffee die anregende Wirkung entfaltet.

Im Fachjargon zählt das stimulierende Koffein zu den psychotropen Substanzen. IM Ranking der am meisten konsumierten psychotropen Substanzen liegt Koffein aber nicht ganz unerwartet auf Platz 1.

Wie ich ja in meinen Blogbeiträgen bekannt bin, achte ich auch immer auf den Sinn und Zweck der Natur und dieser ist durchaus gegeben, denn in der Teepflanze selbst leistet das Alkaloid wichtige Aufgaben.

Gerade auch in Keimlingen arbeitet es als natürliches Insektizid und betäubt oder tötet Fressfeinde und andere Schädlinge.

Im Teeaufguss entfaltet Koffein zusammen mit den beiden Ko-Alkaloiden schnell seine Wirkung, wobei der Genuss von Tee als Stimulans nicht nur als bekömmlicher, sondern auch nachhaltiger als beim Kaffee gilt.



Das ist oftmals auch der Grund, warum Sportler vor Ihren Wettkämpfen einen Espresso trinken, da das Koffein hierbei schneller ins Blut geht, da die Alkaloide nicht an die Polyphenole angedockt sind,

Außerdem bleiben verschiedenste Stoffe im Tee erhalten und sorgen für einen allmählichen Koffeinabbau im Körper

Natürlich gibt es Menschen, die sagen, dass das nicht sein kann, weil Kaffee intensiver schmeckt, ist aber wie man sieht nicht immer ein Indikator dafür…


Der Konsum von Tee zeigt durch das Koffein unter anderem folgende Effekte: – Anregung der Darmtätigkeit – Förderung des Stoffwechsels – Kräftigung des Herzens – Bronchialerweiterung – Erhöhung der Pulsfrequenz – Anregung der Harnausscheidung – direkte Stimulierung des Zentralnervensystems


Zu regelmäßiger Konsum von Koffein in teils auch hohen Dosen kann zur sogenannten Toleranz führen, durch die die stimulierende Wirkung erheblich nachlässt.


Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen https://www.instagram.com/strateege_leroy.henze

oder schickt mir eine Mail an info@leroyhenze.com und freut Euch weiterhin auf Projekte

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

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