Little Japan in Hamburg

Aktualisiert: 1. Okt 2020

Servus Freunde,


der heutige Blogbeitrag ist etwas ganz Besonderes und ist relativ spontan entstanden.

Von Dienstag bis Mittwoch befand ich mich auf einer kleinen kulinarischen Reise durch die Hansestadt Hamburg, traf viele Menschen und dachte mir: Jetzt habe ich so viele Fotos gemacht, hatte so viel Spaß, habe die Zeit genossen, das muss ich einfach in einen Blogbeitrag umwandeln.

Gesagt getan:



Doch zunächst möchte ich Euch auf meine neueste Podcastfolge hinweisen.

Der TEAser Tuesday hat es echt in sich und bisher gab es Top Feedback-Danke dafür…

Hast Du schon in die letzte Folge reingehört? Wenn nicht, dann schau und hör gerne rein, es lohnt sich…


https://open.spotify.com/show/3i5x3kMJx0nOGqeeJ8DVr9


Der heutige Motivationsimpuls beinhaltet zwei sehr wichtige Punkte, die mir diese Tage in Hamburg wieder einmal aufgefallen sind:

Es ist immer mal wichtig, sich einfach einige Tage etwas aus der Schussbahn zu nehmen und die Sache wieder mit neuen Augen und einer neuen Sicht zu betrachten, um dann zu schauen, wie weit man selbst ist und wo man steht.

Damit einhergehend ist der Fakt, dass man die Sachen manchmal einfach laufen lassen sollte, ob es ein „Überraschungsmenü“ im Restaurant ist oder ob es zwischenmenschliche Relationen sind, vollkommen egal, aber nur so bekommt man das volle Erlebnis.



Ich möchte diesen Beitrag etwas splitten und untergliedern.

-Anreise/Hotel

-japanischer Garten

-japanischer Grüntee

--Tortue Hamburg


Die Anreise verlief sehr einfach, ich stieg gegen 8:30 in den ICE in Berlin ein und um 10:35 in Hamburg aus, direkt durch ohne großen Stress.

Das Hotel, in dem ich übernachtete gehört zur Hilton Kette und ist der Reichshof Hamburg, Curio Collection mit einer zentralen Lage im Bahnhofsviertel, einfach perfekt für diesen Kurztrip.

Das Art-déco Hotel von 1910 ist mit einem prächtigen Saal mit Steinsäulen bestückt und hat ein tolles Art déco Restaurant.

Natürlich darf eine stilvolle Bar und eine Lounge nicht fehlen, doch die Bar war leider aufgrund der Corona Bestimmungen geschlossen.



Gerade auch abends sieht das Curio von außen ganz hervorragend beleuchtet aus und auch das Frühstück ist hervorragend gelöst im Restaurant(siehe Bild)

Es war zwar eher als Entspannungstrip geplant, aber trotzdem kann der Tea Master nicht ohne lange Spaziergänge und genau das ist ein guter, wenn nicht sogar der beste Weg die Stadt noch weiter zu erkunden.

Demnach begab ich mich auf den Weg in den Planten und Blomen Park und wollte die Natur etwas genießen.


Was fiel mir da ins Auge? Ein japanischer Garten, wie verrückt ist das denn, genau vor einer Woche habe ich noch explizit über einen Beitrag über Japan nachgedacht..

Der japanische Garten sieht wirklich wie Little Japan aus, mit kleinen japanischen Bäumen und kleinen, süßen Häusern.

Der japanische Garten liegt sozusagen zwischen Congress Center und Hamburg Messe und ist nach einem Konzept des japanischen Landschaftsarchitekten Yoshikuni Araki entstanden.

Dieser Garten ist der größte seiner Art in Europa, echt stark!

Das kleine Haus beinhaltet ein kleines Teehäuschen, das leider an diesem Tag nicht offen hatte, welches aber durch ein hölzernes Tor abgesperrt war, was in Japan üblich ist, um den intimen Bereich sozusagen anzuzeigen.

Man sagte mir allerdings, dass im Sommer Teezeremonien stattfinden und viele weitere Veranstaltungen stattfinden.



Ich muss sagen, dass einem dieser Garten oder Park echt eine gewisse Ruhe gibt und den stressigen Stadtalltag hinter einem lassen lässt.

In Japan ist der Teeanbau in 47 Präfekturen eingeteilt und jede einzelne Präfektur ist mit seinem Geschmack und der Art einfach einzigartig. Das größten Teeanbaugebiete sind Shizuoka, Kagoshima und Mie.

Shizuoka liegt sehr schön zwischen dem heiligen Berg Fuji und der Pazifik Küste, westlich von Tokio.

Sie macht tatsächlich 40% der järhlichen japanischen Teeproduktion aus und das ist schon eine Ansage..

Die zweitwichtigste Anbauregion ist Kagoshima auf der Kyushu Insel gelegen.

Wo hingegen die Provinz Mie für die sehr lange und traditionsreiche Geschichte bekannt ist.



Hierbei sehr sehr wichtig sind folgende Teesorten in Japan:

Sencha, Fukamushicha (tiefengedämpft), Gyokuro, Kabusecha(Schattentee), Tencha, Matcha, Shincha, Hojicha

A propos Asien oder Japan: Die letzte Station dieses Blogbeitrages ist das Tortue Hamburg, oder eher gesagt das Restaurant JIN GUI mit traditionell asiatischen Speisen, neueren Kreation, top Sushi.



Das Design Hotel Tortue, das erst kürzlich zweijähriges Jubiläum feierte ist ein echtes Tophotel an der Stadthausbrücke und hat ziemlich viele F&B Outlets bzw. Restaurant, wie die Brasserie oder eben das Jin Gui.

Das Verfahren bei mir am Tisch war relativ einfach, es kommt eine feine Auswahl an Speisen und es kommt so viel bis ich STOPP! sage.

Na dann…

In den Bildern sieht man das nochmal verstärkt wie schön die Speisen angerichtet waren und das Servieren in Gängen ist sowieso eine tolle Sache, meiner Meinung nach..

Das Amuse, also der Gruß aus der Küche war ein Gurken Kimchi, bevor es zum ersten Gang, einem kandierten Schweinebauch und panierten Shrimps kam.

Der nächste Gang war ein hervorragendes Thunfischtartar und ein Beef Carpaccio.

Weiter ging es mit einer Auswahl an Top-Sushi mit verschiedensten Zutaten von Krebs, über Shrimps, hin zum Hühnchen. Wirklich richtig stark!!

Der vorletzte Gang präsentierte sich als wirkliches Highlight, obwohl die anderen eigentlich schon top waren.



Ein Entrecôte und Ente kross gebacken in einer limonigen, fruchtigen Zusammenstellung.

Das Dessert rundete die Nummer dann elegant ab und es gab eine Kokos-Creme Crème Brulée und einen neu-interpretierten Cheesecake in Crémeform mit Mango.

Alles in allem muss ich sagen, dass dieser Ausflug mit dem Besuch an den verschiedensten Spots ein echtes Erlebnis war und immer so wieder gemacht werden würde.

Das gibt richtig viel Kraft für die anstehenden Aufgaben und Projekte!



Natürlich kannst Du mich auch privat buchen für Workshops, dazu schaue einfach hier vorbei...

https://www.leroyhenze.com/workshopangebote

Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/strateege_leroyhenze

oder schickt mir eine Mail an info@leroyhenze.com und freut Euch weiterhin auf Projekte.

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

0 Kommentare

Leroy Henze, 25

Jüngster Tea Master Gold Europas 2018

Ernährungsberater/ Student Sportmanagement

Markenbotschafter bei Ocha Ocha Tee 

  • LinkedIn Social Icon
  • Instagram