Nicos süßes Atelier

Einen wunderschönen Freitag wünsche ich Euch,

es ist wirklich verrückt, was in der momentanen Zeit passiert, alles dreht sich gefühlt zwar weiter, aber der Stecker ist gezogen.

Die Frage dabei ist ganz klar, ob das Kabel kaputt ist, oder das Gerät, an dem alles dran hängt selbst.

Der heutige schlaue Spruch hat damit zu tun, dass es manchmal gar nicht schlecht ist, erst einmal loszulaufen.

Es ist prinzipiell nicht einfach eine Stabilität und Offenheit im alltäglichen Leben zu integrieren und dann noch gleichzeitig neue Wege zu gehen, überfordert viele.

Fangt ruhig erstmal an Sicherheit und ein Grundgerüst einzubauen und zu wissen, wo Ihr hinwollt und dann kann es losgehen.

Das heutige Thema befasst sich endlich mal wieder mit einem netten Café, ich liebe diese Art von Berichten, aber ebenfalls wichtig ist es, dass Beiträge, wie das aus der letzten Woche und davor ebenfalls verknüpft sind, ansonsten wird es monoton.

Monotone Handlungen führen oft zum Stillstand und genau das wollen wir ja nicht.

Das süße Café ist übrigens eine Empfehlung eines aufmerksamen Lesers meines Blogs, dann wollen wir das doch ausprobieren.

„Nicos süßes Atelier ist ein Café in der Fasanenstraße 42 in Charlottenburg-Wilmersdorf, unweit vom Zoologischen Garten oder Ku’damm entfernt.

Von Dienstag bis Samstag hat das Café von 10-18 Uhr geöffnet , am Sonntag von 11-17 Uhr und Montag ist Ruhetag.

Laut Mitarbeitern hat sich Nico Müller als 24-jähriger Konditormeister nach einer Ausbildung im KaDeWe selbstständig gemacht.

Sehr stark, überlegt mal Leute, ich bin auch 24 und kann gerade mal meinen Namen schreiben.

Ok so ist es auch nicht, aber ich finde es immer bemerkenswert, wenn junge, ambitionierte und passionierte Menschen ihre Leidenschaft auf den Platz bringen.

Ein ebenfalls paradoxes Beispiel ist der Profisport, wo Spieler, wie z.B Romero von RCD Mallorca mit 15 Jahren ihr erstes Spiel in der Primera Division machen.

Zurück zum Café…

Als ich dieses zum ersten Mal betrat, war ich schon mal sehr begeistert, die Ware sieht frisch aus und vor allem mit viel Herzblut.

Es gibt neben frischen Torten und Kuchen ebenfalls Frühstück.

Sehr elegante Kombination, wie ich finde, denn der schmale Grad zwischen einem Überangebot und einer tollen Auswahl ist in solchen Cafés nicht immer gegeben.

Viele würden sich für einen Espresso oder Cappuccino und ein Stück Kuchen entscheiden, ich bin ehrlich, eigentlich muss man das auch machen, aber es ist ein Grund wieder zu kommen.

Ich entscheide mich für einen klassischen Darjeeling Tee, an dem ich super beurteilen kann, ob der Tee ein Gaumenschmaus, ein Gaumengraus oder lediglich ein „das müssen wir auch haben“-Angebot ist…

Das Teeblatt im Beutel sieht gut aus, grober Platz, sodass sich dieser gut entfalten kann.

Ich überlasse jedem von Euch die Möglichkeit diverse Kuchen oder süße Speisen in diesem Café auszutesten, genau das soll dieser Blog, den ich hier entworfen und kreiert habe, ebenfalls sein.

Eine Basis für Lokalitäten zu bieten, wobei sich jeder mit einem Besuch ganz individuell austoben kann.

Der Darjeeling Tee ist der sogenannte Champagner unter den Tees, wie bereits oft in meinen Artikeln erwähnt.

Dieser wird auf 800-2200 m Höhe angebaut und steht eigentlich immer für eine Frische, blumige Note und einen schönen, runden Charakter.

Das interessante Know-How an der ganzen Geschichte ist, dass die Kombination mit Kuchen den Geschmack des Tees total beeinflussen würde.

Zucker im allgemeinen bietet hierfür eine Geschmacksplattform, die den Geschmack überspielt.

Die meisten „Profis“ schmecken dann immer eine nussige Note heraus, die ein Darjeeling Tee vielleicht noch nie gesehen hat, ist natürlich klar, wenn ich eine Nusstarte zu mir nehme..

Das Café ist sehr stilvoll eingerichtet, hat eine sympathische Ader und bietet einen überschaubaren, aber tollen Thekenbereich.

Auch im Sommer ist es hervorragend draußen zu sitzen.

Es ist definitiv nicht das erste und letzte Mal, dass ich hier war. Tolle Cafés zu finden ist nicht immer einfach, es gibt sie wie Sand am Meer, aber jeder macht einen auf Coffee oder Tea to Go..

Auch dieses Thema werde ich in den nächsten Beiträgen nochmal aufgreifen, denn hier gibt es vieles zu thematisieren.

Alles in allem hat der Darjeeling, der eine vollmundige Note hat, keine überragende Performance, aber er ist hochwertig und für ein süßes Café eine super Variante zum klassischen Kaffee.

In den nächsten Wochen wird es vermehrt um gewisse Brennpunkte in der Tee-Thematik gehen, wie z. B Tea to Go, der überschwängliche Kaffee-Konsum, etc.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich Nicos süßes Atelier für Euch nochmal zum Frühstück und auch zum Kuchenessen teste.

Also seid gespannt, aber ganz klar gibt es bereits jetzt einen Daumen hoch und man kann nur hoffen, dass sich dieses Café in der Corona-Zeit und auch danach noch hält.

Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/leroy.henze_official/

oder schickt mir eine Mail an management@teamasterleroy.com und freut Euch weiterhin auf Projekte.


Bis nächsten Freitag


Tea Master Leroy


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