Plantbase Berlin

Ich grüße Euch zusammen,



echt sehr schön, dass Ihr wieder dabei seid und jeden Freitag so fleißig lest.

Habt Ihr schon meine neueste Podcastfolge gehört? Noch nicht? Dann wird es aber Zeit und schaut beim TEAser-Tuesday vorbei oder abonniert den Email-Newsletter auf www.leroyhenze. com


https://open.spotify.com/show/3i5x3kMJx0nOGqeeJ8DVr9


Der heutige weekly Motivationsimpuls beinhaltet das Thema der guten Vorsätze, denn hierbei passt die 88% Formel, die besagt, dass 88% der guten Vorsätze, die einfach so in den Raum geworfen werden, nicht eingehalten oder umgesetzt werden.

Warum ist das so? Ganz einfach, das Äußern des guten Vorsatzes ist eine gewisse Sicherheit:

Wie meine ich das? Ich sage, ich möchte abnehmen, oder mich gesund ernähren, ohne ein konkretes Ziel zu erwähnen und zu implementieren, denn ich weiß ja, wo ich mich momentan befinde, aber wo ich hinmöchte, das ist unsicher und birgt eine gewisse Gefahr…



Wenn du ein Vorhaben nicht innerhalb der nächsten 72 Stunden anfängst, ist die Wahrscheinlichkeit unter 1%, dass dies überhaupt angefangen wird….

Das heutige Thema war so eine Entscheidung und ein Vorhaben, das ich dann ganz schnell umgesetzt habe, es ist ein Spot, den ich sehr sehr schön finde.

Es ist das plantbase berlin und dieser Spot ist, wie der Name bereits sagt, ein Ort, an dem sehr viel Wert auf gesunde Ernährung und pflanzenbasiertes Verhalten gelegt wird..

In der Prenzlauer Allee gelegen hat das Café von Mittwoch bis Sonntag 09:00-17:00 Uhr geöffnet und bietet in feinem Arrangement vegane Speisen zur Verfügung.

Neben einem veganen Frühstück bietet der Spot ebenfalls kleine Snacks, Süßigkeiten etc. an, ähnlich wie das Goodies in einem der vergangenen Berichte.

Schaut da gerne nochmal rein…

Das spannende an diesem Projekt sind die abendlichen Schulungen, bzw. Workshop, die einem ein kompaktes Wissen vermitteln sollen.

Als ich den Spot das erste Mal betrat, überkam mich irgendwie ein Gefühl des Zuhauseseins oder des Ankommens, ich kann das schwer beschreiben, ist aber sehr angenehm gewesen, muss ich sagen.



Wie immer bin ich auf diesem Blog ja mehr oder weniger auf der Suche nach tollen Orten, die man sehr gerne und immer wieder besucht, aber auch dazu ist es wichtig, auch mal anderes oder Neues auszuprobieren und dieser Ort gehört definitiv dazu.

Plant Base ist so eine Art Pop-up-Schule für veganes Leben.

Es werden regelmäßig Events in unterschiedlichsten Locations in Berlin gehostet, also ausgerichtet. Bei den erwähnten Vorträgen geht es dann im Allgemeinen um Veganismus, aber auch Koch-Workshops sind möglich, ein sehr spannendes Konzept..

Ich entschied mich für einen Protein Nuss Kuchen, einfach eine sehr leckere Option für einen kleineren Snack.

Natürlich dachte ich mir als Tea Master Gold, dass es sinnvoll ist, wenn ich die Kaffee-und Kuchen Zeit ebenfalls mitnehme und teste und ich muss sagen, ich war positiv überrascht, so viel Kreativität und Liebe für das Detail habe ich selten gesehen.

Ich bestellte mir jetzt keinen klassischen Tee, aber einen einfachen Espresso und einen Matcha Latte mit HaferMilch, der eine tolle nussige und kräftige Nuance hat, die man auch super mit chinesischen Grüntees verbinden könnte….

Den einfachen Espresso habe ich aus dem Grund bestellt, da es zu diesem Küchlein besser passte und ich das Momentum einfach genießen wollte.

Ein sehr spannendes und breites Angebot aus den vielfältigsten Desserts wie BananaToffeeTart, eben diesem Peanut Butter Riegel, aber auch das Frühstücksangebot sah sehr vielseitig aus mit einigen Antipasti-Varianten.



Bei näherem erfragen, wer für die ganze Eleganz und Liebe fürs Detail verantwortlich sei hieß es, dass Marika, eine gebürtige Polin seit 6 Jahren vegan lebt und diesen Stil jetzt mit dem Café nach außen tragen möchte.

Als kleiner Abschluss dieses Blogbeitrages möchte ich noch einmal kurz auf die veganen und vegetarischen Alternativen und das Beachten beim Food Pairing mit dem Tee eingehen.

Grundsätzlich sind ja Veganer und Vegetarier erstmal nicht zwingend im Tee-Bereich betroffen, es geht dann lediglich um die Verbindung zu den Speisen:



Hier für euch vielleicht eine kleine Übersicht, mit der man arbeiten kann:

„normal“ --> vegetarisch --> vegan

Sencha(China) --> Roastbeef und Frischkäse-Gurkensandwich --> Frischkäse-Gurke und Tofu _-> Tofu, Hummus Avocado

Lapsang Souchong (Rauchtee), wahlweise mit Mandel-, Soja oder Hafermilch --> geräucherter Seitan oder Tofu anstelle von Lachssandwiches

Earl Grey --> Scones bei Veganern mit Mandelmehl und Mandelmilch, Clotted Cream durch vegane Butter ersetzen oder Guacamole, Humuspaste etc.

Gyokuro (jap.Grüntee): Rindertatar wird durch Baba-Ganoush Tarte oder Antipasti ersetzt

Natürlich bieten vegane Gäste immer eine gewisse Herausforderung, aber aufgrund der doch mittlerweile sehr verbreiteten Lebenseinstellung ist dies nicht mehr zwingend ein Proble.

Wichtig ist nur, dass dies rechtzeitig vor der TeaTime angesagt wird, damit das Service-bzw. Küchenpersonal planen kann und nicht überrumpelt wird, da dies schon einen Mehraufwand inne hat.

Zu guter Letzt gibt es noch zwei Dinge:

Das Abschlussfazit des plantbase Berlin fällt äußerst positiv aus, denn von Beginn an, fühle ich mich hier sehr wohl, es ist für jedermann an Speisen etwas dabei und auch nicht vegan lebende Personen, so wie meine Wenigkeit, finden etwas zu essen und auch für die ist der Wohlfühlfaktor gegeben.

Der abschließende Punkt, den ich noch kurz erwähnen möchte ist, dass es ebenfalls Pescetarier und Frutarier gibt.



Letzteres möchte ich tatsächlich etwas ausklammern, denn diese Menschen verzehren nichts, was Ihnen die Natur nicht von selbst hergibt.

Ich möchte das nicht bewerten, einfach mal so stehen lassen, denn hier ist es für Tea Time Gäste sehr schwierig etwas zu finden, da bei fast allen Lebensmitteln, die ich zum Tee anbiete, der Natur „wehgetan“ wird.

Die Pescetarier verzichten zwar auf Fleisch, aber nicht auf Fisch, ebenfalls ein wichtiger Faktor, denn Lachs- Sandwiches oder Rauchforelle wäre nun wieder akzeptabel.

Es wird auch nochmal eine ausgiebige Folge in meinem Podcast TEAser geben, also seid gespannt….


Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen https://www.instagram.com/leroy.henze_official/ oder schickt mir eine Mail an info@leroyhenze.com und freut Euch weiterhin auf Projekte. Bis nächsten Freitag Tea Master Leroy

0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Kultsnack