Scones-Stunde mit dem StraTEEgen


Servus liebe Teefreunde,

ich grüße Euch zu einem neuen Blogbeitrag am Freitag und freue mich sehr, dass Ihr wieder dabei seid.

Habt Ihr schon in meinen letzten Podcastbeitrag reingehört? Noch nicht? Dann wird es Zeit!

Hier nochmal der Link..

https://open.spotify.com/show/3i5x3kMJx0nOGqeeJ8DVr9


Habt Ihr auch Lust auf einen Online Kurs und möchtet zertifiziertes Tee-Talent oder Tee-Profi werden?

Dann schaut doch gerne nochmal hier vorbei:

https://elopage.com/s/leroyhenze

Der heutige weekly Motivationsimpuls beinhaltet das Thema des Umgebens mit Menschen, die nur das Beste aus dir rausholen wollen und nicht zu allem Ja und Ok sagen.



Manchmal tut es auch weh, wenn jemand, der dir sehr nahe steht, sagt, dass ich diesen Schritt nicht machen würde, oder diesen Job nicht annehmen würde.

Aber oftmals wollen Personen, die dich länger und besser kennen, das Beste aus dir rausholen und dich immer weiter wachsen sehen.

Also such dir Leute, die auch mal kritisch mit dir sind und nicht immer alles beschönigen.

Man sagt immer, du seist die Mischung aus den 5 Personen, mit denen Du dich am häufigsten umgibst.. Scheint etwas Wahres dran zu sein…


Bevor ich mit dem heutigen Thema starte, gibt es noch eine kleine, bzw. große Änderung !!

Ich habe mir mit meinem kreativen einköpfigen Team eine neue Brand Claim überlegt und man soll mich in Zukunft unter folgendem Slogan kennen:


Der StraTEEge Leroy Henze - immer einen Aufguss voraus

Bleibt weiter gespannt, es wird viel passieren...


Der heutige Post ist etwas ganz Besonderes, denn ich habe schon häufiger über die klassisch britische Tea Time berichten und dementsprechend auch über die Scones, doch selbst hergestellt habe ich diese nie.

Jetzt dachte ich mir, relativ spontan, dass das eine tolle Idee ist, um diesen Blogbeitrag interessanter zu machen.

Der Ausdruck Scones wird eigentlich im englischen Sprachgebrauch im Plural, in der Mehrzahl verwendet, obwohl man ein einzelnes dieser Gebäckstücke auch als Scone bezeichnet.


Jetzt fragt Ihr Euch sicher, wo das Wort scone herkommt; es wurde wohl aus dem Niederländischen schoonbrood , was zu Deutsch sauberes Brot, oder Brot aus feinem Mehl heißt, zunächst in Scots entlehnt und fand von dort im 19. Jahrhundert den Weg in die englische Sprache.


Ihr werdet gleich anhand der Zutatenliste sehen, dass der besondere Part das Einarbeiten kalter Butter in den Teig ist, der aus Vollkorn-, Hafer- oder normalem Mehl besteht.

Vor der Erfindung des Backpulvers wurden Scones nicht im Backofen, sondern in einer Pfanne zubereitet und ähnelten sehr stark dem Konstrukt des Eierkuchens.

Die Scones werden klassisch zur Tea Time mit Konfitüre und Clotted Cream gegessen und wenn die Scones noch warm sind, schmecken sie am besten 😊

Clotted Cream ist, wie der Name bereits sagt, eine „Klumpencreme“, die entsteht, wenn unpasteurisierte/ unhomogenisierte Milch, sprich Rohmilch, mit Sahne auf ca.70°C erwärmt wird,



Was braucht Ihr alles für die Scones?

Zunächst möchte ich Euch das Rezept für 4 Personen geben, ob oder wie viel ihr daran im Verhältnis verändert, ist Euch überlassen:

300g Mehl

2 EL Zucker

2 TL Backpulver

0.5 TL Salz

70 g Butter, in Stücken, kalt

1.5 dl Milch

Die Butter wird fein untergehoben und mit dem restlichen Part des Teigs vermischt.

Es ist relativ einfach, denn die Zutaten werden miteinander vermengt und peu á peu wird ebenfalls Milch dazu gegeben, aber nicht viel, ansonsten wird die Teigmasse zu flüssig.

Wichtig hierbei ist, dass Ihr die Masse nicht knetet, sondern zusammenfügt...



Jetzt könnt ihr den Teig auswallen und dann in Scones Förmchen ausstechen, wenn Ihr aber sagt, das ist Euch nichts, dann kann man auch per Hand formen..

Die Förmchen werden auf dem Backblech ausgelegt und nachdem der Ofen für 15 Min auf 200°C vorgeheizt war, werden die Scones bei 180°C für 15 Minuten gebacken.

Bevor sie aber in den Ofen kommen, können sie entweder mit Milch oder mit Eigelb bestrichen werden, das ist aber optional ...


Schaut gerne nochmal zwischendurch in den Ofen beim Backen, manchmal geht das schneller als erwartet...


Die Scones sind, wenn sie fertig sind und oben eine schöne knusprige Schicht haben, einfach ein Genuss mit der Cream und Konfitüre.

In Cornwall wurde Cream Tea ursprünglich nicht mit Scones, sondern mit "Cornish split" serviert, das sind leicht gesüßte Milchbrötchen. Diese wurden erst mit Butter, dann mit Marmelade und zum Schluss mit Clotted Cream bestrichen.



Also ist es so, dass im Süden Englands zuerst Konfitüre und dann Cream draufkommt und im Norden Englands anderherum, dann wirkt das wie ein Sandwich..

Vielleicht backt ihr zwei Scones und macht es bei einem so, bei dem anderen anders.


Viel Spaß beim Nachbacken...


Natürlich kannst Du mich auch privat buchen für Workshops, dazu schaue einfach hier vorbei... https://www.leroyhenze.com/workshopangebote Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen https://www.instagram.com/strateege_leroyhenze oder schickt mir eine Mail an info@leroyhenze.com und freut Euch weiterhin auf Projekte. Bis nächsten Freitag Tea Master Leroy

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