Sucht

Servus , ich grüße Dich,

klasse, dass Du wieder dabei bist, das freut mich unheimlich.

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Im Motivationsimpuls geht es um die einfache Frage, wann du das letzte Mal auf etwas zurückgeblickt hast? Und wenn du dies getan hast, warum überhaupt?


In diesem Blogbeitrag soll es um ein sensibles Thema gehen; dem der Abhängigkeit oder auch Sucht. Wir alle kennen die Ausmaße, die Auffälligkeiten, vielleicht finden wir eine solche Problematik in unserem Umfeld, aber wissen wir genau, um was es geht? Zunächst müsse zwei Begrifflichkeiten voneinander unterschieden werden. Zum einen die psychische Abhängigkeit und zum anderen die Körperliche. Im Allgemeinen ist eine Sucht ein übermächtiges und unwiderstehliches Verlangen, eine bestimmte Substanz wieder einzunehmen.

Bei der körperlichen Abhängigkeit ist die Dosissteigerung und das Auftreten von Entzugserscheinungen elementar. Bei der psychischen Abhängigkeit ist die Wirkung der Droge der wichtigste Faktor, inwiefern sie sich auf den Abhängigen mental auswirkt.


1957 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Thema Sucht spezifisch definiert. In dieser Definition ist sie ein Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung, hervorgerufen durch den wiederholten Gebrauch einer natürlichen oder synthetischen Droge und gekennzeichnet durch 4 Kriterien. Diese vier Kriterien zeichnen sich wie folgt aus:


Das erste Kriterium ist ein unbezwingbares Verlangen zur Einnahme und Beschaffung des Mittels

Beim zweiten Kriterium ist eine Tendenz zur Dosissteigerung zu sehen

Weiter geht es mit der psychischen Abhängigkeit von der Wirkung der Droge, bevor es abschließend zu einer Schädlichkeit für den einzelnen und/oder die Gesellschaft kommt.


Auch wenn Suchtmittel jeder einzelnen Person schaden, es gibt tatsächlich auch erhebliche gesundheitliche, soziale und volkswirtschaftliche Probleme.

Einigen Studien zufolge rauchen insgesamt 12 Millionen Menschen, 1,6 Millionen Menschen sind alkoholabhängig und ca. 2,3 Millionen Menschen sind von Medikamenten abhängig sind. Richtig problematisch wird es beim Konsum von Cannabis, dem knapp 600.000 Menschen verfallen sind und gut 500.000 Menschen kommen nicht mehr ohne Glücksspiel aus. Diese Zahlen zeigen ein extremes Problem, das es zu analysieren, verstehen und beheben gilt..

Aber inwiefern ist das zu beheben, wenn jeder einzelne dafür verantwortlich ist? Zunächst werden einige Suchtfaktoren unterteilt:

Alkohol, Tabak, Koffein, Drogen wie Cannabis/Kokain, Glücksspiel, Medikamente, Zucker

Der Alkoholismus hat mit dem Tabak das wohl größte Suchtpotenzial, denn allein in Deutschland sterben pro Jahr knapp 74.000 Menschen durch die Folgen des Alkoholismus. Durch das Rauchen kommen zwischen 100.000 und 120.000 Menschen ums Leben.

In diesem Sinne ist auch Koffein mit Nikotin und Alkohol zu vergleichen und somit eine Droge, denn es kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen. Meist 12-14 Stunden nach dem letzten Koffeinkonsum treten Entzugserscheinungen auf und wirken sich während der ersten 2 Tage am stärksten aus.

Bei Medikamentenmissbrauch beruht die Abhängigkeit häufig auf körperlichen Beschwerden und psychosomatischen Störungen. Dies kann in Form von Angst, Unruhen oder Depression ablaufen. Oftmals entstehen diese Beschwerden oft durch Arbeits- und Lebensbedingungen wie Zeitdruck, emotionale Belastung und Isolation. Solche entstandenen Situationen führen dann nur zu Stress und Leistungsdruck. Die Betroffenen nehmen dann selbstgewählte oder vom Arzt verordnete Medikamente ein, von denen sie dann nicht mehr wegkommen, wenngleich diese gegen die eigentlichen Ursachen der Beschwerden gar nicht helfen.



Um kurz das Thema Zucker anzuschneiden, muss gesagt sein, dass bei in deinem Gehirn durch den Zuckerkonsum vermehrt Serotonin, auch als Glückshormon bekannt und Dopamin freigesetzt wird, welche kurzfristig zu einem Gefühl von Leichtigkeit und Wohlbehagen führen. Genau die gleichen Gefühle sind auch von anderen Drogen bekannt.

Abschließend ist es elementar nun auf einige Eckpunkte wie Symptome, Ursachen oder Diagnosen zu blicken, um das Thema der Abhängigkeit besser einordnen zu können.

Wie beschreibe ich Abhängigkeit?

Es handelt sich hierbei um eine körperliche und/oder seelische Abhängigkeit eines Suchtmittels und einem Kontrollverlust über den Konsum dessen

Welche Symptome kann ich haben?

Es gibt durchaus Symptome wie ein zwanghaftes Verlangen, die Droge zu konsumieren (Craving) und Unfähigkeit, darauf zu verzichten. Eine stärkere Toleranzbildung, Entzugserscheinungen, Fortsetzen des Drogenkonsums trotz negativer Folgen sind üblich

Was hat die Abhängigkeit für Ursachen?

Die genetische Veranlagung, in Kombination mit dem sozialen Umfeld und/oder riskanten Persönlichkeitsmerkmalen (Unsicherheit, geringe Impulskontrolle) spielen eine Rolle. Auch belastende Situationen, bzw. Traumata sind häufig zu sehen.

Wie lautet die Diagnose?

Drogensucht liegt vor, wenn drei von sechs Suchtkriterien gleichzeitig über mindestens sechs Monate erfüllt sind.

Wie lässt sie sich therapieren/behandeln?

Zunächst ist eine Entgiftung, Entwöhnung und Förderung von Krankheitsakzeptanz unabdingbar. Selbstverständlich sollte die Motivation zur Abstinenz, Verhaltens- und Gruppentherapie gegeben sein, bevor es dann zu einem Aufbau alternativer Verhaltensstrategien kommen kann. Oftmals sind die Ursachen bei den Betroffenen gar nicht so klar sichtbar, das gilt es herauszufinden

Ist das normale Leben nach einer Drogenabhängigkeit möglich?

Ein von Drogen unabhängiges, unbelastetes Leben ist prinzipiell schon möglich, es ist aber so, dass das Suchtgedächtnis die Abhängigkeit lebenslang bestehen lässt. Wird dies nicht behandelt führt die Drogensucht zu einem enormen gesundheitlichem und/oder sozialem Ruin.

Das Thema der Angehörigen, die oftmals nicht nur Mitbetroffene sind, sondern sich häufig selbst in einer Abhängigkeit im Zusammenleben mit Süchtigen befinden, ist nicht zu unterschätzen.

Meistens wird übersehen, dass für die Angehörigen ebenfalls ihr Leben mit viel Leid und Problemen verbunden ist, denn in den meisten Fällen sind es Frauen und Kinder, die eine Sucht ihres Mannes vertuschen wollen. Angehörige von Suchtkranken brauchen ebenso psychologische Betreuung wie die Süchtigen selbst.



Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen https://www.instagram.com/strateege_leroy.henze

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Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy

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