Zuckerkonsum und seine Folgen, auch im Tee

Servus liebe Teefreunde,

super, dass Ihr wieder dabei seid, das ist, gerade in dieser schwierigen Zeit nicht selbstverständlich;

Checkt gerne nochmal die Podcastfolge vom Dienstag:

https://open.spotify.com/show/3i5x3kMJx0nOGqeeJ8DVr9



Im Motivationsimpuls geht es heute kurz um das Thema Liebe, denn wann ist es für Euch so, dass Ihr eine andere Person liebt und warum?

Leider ist es in der Gesellschaft oft so, dass Menschen nur jemanden suchen, um sich an ihm festzuhalten, die wirklich Person hinter dem Partner ist aber zweitrangig.

Man sollte viel mehr versuchen, sich einfach fallen zu lassen und die Themen Vertrauen, Kommunikation, und Ehrlichkeit aufleben lassen.

Sich Zeit für seinen Partner zu nehmen, es aber auch nicht zu übertreiben und alles andere drumherum, wie zum Beispiel Freunde oder Familie zu vergessen, das kann schnell nach hinten losgehen.


In diesem Beitrag soll es um die Frage gehen, ob man den Tee mit Zucker, Honig, Agavendicksaft süßen kann und was die einzelnen Süßmacher mit unserem Körper machen…



Auch das Thema Diabetes und Insulin wird eine Rolle spielen.

Zu Beginn muss gesagt sein, dass Zucker viele negative Auswirkungen auf den Körper hat, denn er macht schlaff, antriebslos, müde und sogar depressiv. Alles in allem ist dies nicht gut und lässt den Körper krank werden.

Natürlich ist auch der Zucker wichtig für den menschlichen Organismus, aber bitte nicht falsch verstehen, denn hierbei ist Zucker nicht gleich Zucker.

Den klassischen Haushaltszucker, den man kennt, ist schädlich, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, sehr wichtig und gesund ist.


Es soll gar nicht darum gehen, jedem einzelnen vorzuschreiben und Angst zu machen, wenn es heißt, dass Zucker schädlich ist.

Zucker kann aber viele negative Symptome auslösen oder zumindest an deren Entstehung beteiligt sein:

Zum einen steht ganz klar die oft unerklärliche Müdigkeit, eine gewisse Antriebs- und Energielosigkeit, Hautkrankheiten oder Konzentrationsschwierigkeiten

Im Körper hat Zucker eine beachtliche Wirkung, denn hierbei wird die These manifestiert, dass Zucker schnelle Energie liefert, weil er sofort ins Blut übergeht.

Oftmals kommt es dann dazu, dass nach anstrengendem Arbeiten Zucker in Form von sehr ungesunden Schokoriegeln oder süßeren Getränken in den Körper gelangt

Das Phänomen an der ganzen Sache ist, dass sich nach dem Genuss dieser Zuckerbomben ein sehr leichtes Gefühl breitmacht, die Konzentrationsfähigkeit steigt und die vielleicht vorhandene Nervosität schwindet.



Der Schlüssel für dieses Gefühl ist Insulin, denn Zucker löst die Produktion einer erheblichen Menge Insulin aus.

Später wird in diesem Bericht noch auf das Thema eingegangen, aber Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, dessen Hauptaufgabe es ist, den aus der Nahrung stammenden Zucker wieder aus dem Blut zu entfernen und ihn an sämtliche Körperzellen und Organe zu verteilen, die daraus dann ihre Energie gewinnen.

Was passiert, wenn wir weiter sehr süße Speisen zu uns nehmen?

Es wird zwangsläufig zu einem ständig sehr hohen Insulinspiegeln kommen, der zwar einerseits entzündungshemmend ist, andererseits aber Erkrankungserscheinungen fördert.

Den Zustand nennt man dann „Hyperinsulinämie“.

Der zweite Part, der in diesem Beitrag behandelt wird, ist Honig.

Zwar enthält Honig deutlich weniger Kalorien als Haushaltszucker, jedoch ist dieser kariesfördernd

Des Weiteren regt Honig den Appetit an, was zu Heißhungerattacken führen kann und wird.

Ein Vorteil am Honig ist, dass er entzündungshemmende Enzyme und Antioxidantien enthält, die gesund sind.

Hierbei ist vielleicht bekannt, dass sich die Antioxidantien positiv auf die Herzgesundheit auswirken und den Blutdruck senken.

Das dritte Produkt ist der Agavendicksaft, der aus dem Saft der Agaven-Pflanzen gewonnen wird und wird hauptsächlich in Mexiko hergestellt..

Spannend hierbei ist die Gewinnung, denn vor dem Blühen der Agave wird der innere Kern entfernt. Die Agaven-Pflanze muss dafür mindestens acht Jahre gewachsen sein.

Täglich kann nun Agavensaft aus dem Loch entfernt werden und das sogar für mehrere Monate. Danach wird der Saft durch Filtern und Erhitzen zu einem sirupartigen Dicksaft eingedickt.

Hierbei gilt die Regel, je dunkler der Dicksaft, desto intensiver im Geschmack.

Bezogen auf den Insulinspiegel ist es so, dass Agavendicksaft den Blutzucker deutlich langsamer als Haushaltszucker steigen lässt.

Eine wichtige Faustregel ist, dass man alles nur in Maßen genießen sollte!

Um nun auf die Folgen daraus zu schauen, muss erstmal die Zuckerkrankheit, auch Diabetes genannt, erklärt werden.

Diese ist eine krankhafte Störung des Zuckerstoffwechsels.

Der Blutzuckerspiegel der Betroffenen ist wie oben bereits angeschnitten dauerhaft erhöht.

Hier unterscheiden sich zwei Typen, Typ 1 und Typ 2:

Bei Typ 1 ist das Erkrankungsalter meist in der Kindheit oder Jugend und die Ursache liegt in einer Autoimmunerkrankung, bei der Antikörper die Insulin-produzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstören.

Natürlich gibt es verschiedene Symptome, aber die häufigsten sind starker Durst, Gewichtsverlust, Schwindel und Schwäche.



Der Typ 1 wird dann mithilfe einer Insulintherapie behandelt

Diabetes Typ 2 bekommt man meist nach dem 40.Lebensjahr, immer häufiger erkranken aber auch sehr stark übergewichtige Kinder und Jugendliche.

Die Ursache hierbei ist eine Insulinresistenz, also einer Unempfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin.

Die Symptome und das ist leider das gefährliche entwickeln sich teilweise sehr schleichend, äußern sich dann in Müdigkeit einer erhöhten Infektanfälligkeit oder einer trockenen Haut.

In diesem Fall kann der Typus mit einer Ernährungsumstellung, oder auch Insulin in fortgeschrittenen Stadien behandelt werden.


Um den Kreis nun zu schließen, ist es sehr interessant darauf zu schauen, welches Condiment man beim Tee-Konsum dazugeben darf/kann.

Als Tea Master empfiehlt man niemandem einen Tee mit Zucker, aber einige Tees würden sich prinzipiell mit Zucker besser eignen, als andere.

Ganz oben stünden sehr schwere, dunkle Teesorten, die mit einem Hauch Zucker manchmal sogar geschmackliche Feinheiten reinbringen können.

Bei folgenden Tees ist es keine Empfehlung, aber es kann das Aroma etwas vervielfältigen.

English Breakfast, Assamtees, oder auch Ostfriesenmischungen


Bei hellen, feinen Tees sollte man generell mit zugesetzter Süße vorsichtig sein.

Bei fein aromatischen Teesorten wie Grüntee, Jasmintee, Weißer Tee, oder auch Darjeeling überdeckt Zucker die feinen gustatorischen Elemente komplett.

Es gibt natürlich Menschen, die nicht auf Milch, Zucker oder Zitrone verzichten können, aber wenn der Lieblingstee zu bitter, oder zu kräftig erscheint, kann am Aufbrühvorgang selbst gebastelt werden.

Zunächst kann an der Menge der Teeblätter gearbeitet werden, im zweiten kann die Ziehzeit etwas verkürzt werden, wobei beide Maßnahmen Einfluss auf die Entfaltung von Bitterstoffen und den Geschmack nehmen.

Falls Ihr noch Ideen oder Wünsche habt, über was Ihr einen Bericht lesen möchtet, ob es ein Restaurant, ein Teeladen, oder ein Anbaugebiet ist, bitte lasst es mich wissen, denn nur so kann ich die Blogbeiträge mehr in die Richtung eurer Wünsche bringen

https://www.instagram.com/strateege_leroyhenze

oder schickt mir eine Mail an info@leroyhenze.com und freut Euch weiterhin auf Projekte.

Bis nächsten Freitag

Tea Master Leroy


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